Hey, ich bin Laura, bin 20 Jahre alt und studiere seit diesem Oktober Soziale Arbeit an der katholischen Hochschule in Mainz. Im vergangenem Jahr habe ich ein FSJ beim Pfarramt für Ausländerarbeit in der Ehrenamtskoordinierung gemacht sowie drei Praktika in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit. Neben meinem Studium arbeite ich für die AJK und habe dort mein eigenes Projekt.
In meinem Projekt „FahrRad!“ werde ich, mit Unterstützung von Fahrradpatinnen, geflüchteten Frauen und Mädchen das Fahrradfahren und das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibringen. Fahrsicherheitstraining und die Möglichkeit den Fahrradführerschein zu machen werden in Kooperation mit der Polizei angeboten.
Um Fahrradspenden habe ich mich schon gekümmert. Dank der Firma EVIDENT stehen uns 20 Fahrräder in Top-Zustand zur Verfügung.

Mein Projekt soll nicht nur eine Lernstätte fürs Fahrradfahren sein, ich erhoffe mir daraus auch, dass sich Freundschaften unter den Teilnehmerinnen und auch den Patinnen schließen, durch die Alltagsprobleme und Sprachbarrieren gemeinsam angegangen und abgebaut werden können. Mein Ziel ist es durch die Zusammenarbeit aller gemeinsame Fahrradtouren zu organisieren und so den Teilnehmerinnen zu vermitteln, dass das Fahrrad nicht nur ein Fortbewegungsmittel ist, sondern sich auch super für die Freizeit eignet.
In Bad Kreuznach gibt es auch das Lastenrad „KLARA“, welches dienstags und freitags während des Marktes anbietet die Einkäufe zu den Menschen nach Hause zu transportieren. Der Verein freut sich über jede*n weitere*n ehrenamtliche*n Fahrer*in. Dadurch soll die Integration innerhalb der Stadt gestärkt werden.
Der Kurs wird jeden Samstag von 14°° bis 16°° im Winter in der AJK Kulturzentrum Planiger Straße 29 stattfinden. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es die Möglichkeit für neue Teilnehmerinnen einzutreten. Ab Frühling werden wir den Kurs nach draußen auf einen Schulhof wechseln und das praktische Fahren üben. Auch gemeinsame Fahrradtouren werden wir organisieren und durchführen.

Das Projekt „FahrRad!“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
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